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Förderungsmöglichkeiten für das Sonnenhaus

Die Errichtung eines Sonnenhauses erfordert Anfangsinvestitionen, welche die Kosten für einen herkömmlichen Bau übersteigen. Dennoch lohnt es sich nicht nur aus ökologischen Gründen, auf ein Sonnenhaus zu setzen. In Zeiten steigender Energiepreise und knapper werdender Ressourcen schlägt sich das Wohnen in einem Sonnenhaus von Anfang an in beträchtlich reduzierten Heizkosten nieder. Je nach Größe der solarthermischen Anlage können sich die höheren Baukosten verhältnismäßig rasch amortisieren.


So hilft der Staat beim Neubau eines Sonnenhauses

Fördermittel SolarthermieUm auch privaten Bauherren die Entscheidung für ein ökologisch sinnvolles Heizkonzept zu erleichtern, wird die Neuerrichtung von Sonnenhäusern durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Dort gibt es zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschuss für große Solaranlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mehr als 40 m² und entsprechend dimensionierte Wärmespeicher. Auf die förderfähigen Nettoinvestitionskosten gewährt die KfW einen Tilgungszuschuss von 30 %. Für Bauherren ist es empfehlenswert, sich rechtzeitig vor Baubeginn über die aktuellen Bedingungen zu informieren, da zum Erhalt der Förderung eine Systemsimulation obligatorisch ist, die im Ergebnis einen Mindestwärmeertrag von 250 kWh/m² ausweist. Alle Anforderungen für die Gewährung entsprechender Investitionskredite sind im Merkblatt KfW-Programm Erneuerbare Energien einsehbar.
 
 
 
Energetische Sanierung von Altbauten

Foerdermittel energetische SanierungFür die Sanierung bereits bestehender Gebäude können Bauherren ebenfalls Fördermittel beantragen. In diesem Fall ist neben der KfW auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein möglicher Ansprechpartner. Obwohl die Förderung mit Beginn des Jahres 2012 reduziert wurde, gibt es noch immer viele Möglichkeiten, die energetische Umrüstung eines Altbaus finanziell zu unterstützen und das Budget des Bauherrn zu entlasten. Zu nennen sind hier die Kollektorförderung, der Effizienzbonus, der Kombinationsbonus sowie der Kesseltauschbonus und der Solarpumpenbonus, wobei einige Förderungsmöglichkeiten auch miteinander kombinierbar sind. Eine Zusammenfassung findet sich in den »Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt«, die am 11. März 2011 vom Bundesumweltministerium herausgegeben wurden.
 
Zu den zum 15. August 2012 stark angehoben Förderbeträgen finden sie eine Übersicht in unserem Blog
 
Stets aktuelle Informationen zu vorhandenen Förderprogrammen erhalten Sie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
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