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Starke Erhöhung der Fördersätze für alternative Heizungen

Starke Erhöhung der Fördermittel für öklogisch nachhaltiges HeizenDie Bundesregierung scheint es mit der Energiewende wirklich ernst zu meinen. Sie hob zum 15. August dieses Jahres die Zuschüsse für Immobilienbesitzer die auf eine Wohnrauheizung mittels Solarenergie, Biomasse oder Wärmepumpe umstellen massiv an.

Der Umweltminister Altmaier will somit der Wohnraubeheizung im Rahmen der Energiewende die Bedeutung beimessen die ihr zukommt. 40% des Energiebedarfs und 30% der CO2-Emmisionen werden in Deutschland für die Heizung und Warmwasserbereitung aufgewendet.

Wenn sie sich bisher noch nicht zu einer energetischen Sanierung ihrer Immobilie oder dem Einbau einer ökologisch nachhaltigen Heizung in ihren Neubau entscheiden konnten , weil sie die anfänglichen Investitionen scheuten, so ist dieser Beschluss der Bundesregierung wie für sie gemacht.

 Die konkreten Änderungen:

  • Die Mindestförderung einer solarthermischen Anlage für kleine Wohnhäuser wurde auf 1.500 Euro angehoben (bei 10 qm Kollektorfläche ist das eine Steigerung um 600 Euro).
  • Für Biomasseheizungen und Wärmepumpen wurde die Summe anFördermitteln um 400 Euro angehoben.
  • Wärmepumpen mit Pufferspeicher werden nun mit zusätzlichen 900 Euro gefördert (in einem gut gedämmten Haus sogar nochmal mit 500 Euro mehr).
  • Auch bei Mehrfamilienhäusern und gewerblich genutzten Immobilien werden zukünftig Solaranlagen wieder gefördert auch wenn diese nur zur Bereitung des Brauchwassers genutzt werden.
  • Kollektorflächen bis 100 qm können jetzt mit bis zu 18.000 Euro gefördert werden.
  • Gewerblich genutzte solare Prozesswärme kann bis zu einer Anlagengrösse von 1000 qm sogar eine Förderung von bis zu 50% erhalten.

 Weitere Informationen zu den neuen Fördermöglichkeiten sowie die Möglichkeit online einen Antrag zu stellen finden sie auf der Seite der BAFA. Bei der DENA (Deutsche Energie Agentur GmbH) finden sie einen Förderrechner mit dem sie sich selbst durchrechnen können wieviel Förderung sie nach den neuen Richtlinien zu erwarten haben.

 

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